Kontext
Ich wollte einen Ort, an dem ich meine Geschichte erzählen kann – nicht nur eine Projektliste. Beim Design und bei der technischen Umsetzung haben mich E-Book-Reader inspiriert: konzentriert lesen, Seite für Seite, mit möglichst wenig Ablenkung. Menschen sollen meinem Weg folgen können, ohne dass sich die Website wie ein Lebenslauf im Browser anfühlt.
Ansatz
Ich habe die Startseite als Folge von acht Story-Frames gestaltet. Die Projektseiten führen die Geschichte weiter: mit Kontext, Entscheidungen, Grenzen und dem, was ich daraus gelernt habe. Mir war wichtig, nicht nur Technologien aufzuzählen, sondern auch zu zeigen, warum ich Dinge so gebaut habe.
System
- Astro erzeugt englische und deutsche Seiten als statisches HTML; es gibt kein Laufzeit-Backend.
- Zweisprachige Story- und Projektdaten liegen typisiert im Repository; daraus entstehen Projektlisten und Detailrouten.
- Responsive Layouts passen sich vom großen Bildschirm bis zum schmalen Smartphone an.
- Semantisches HTML, Tastaturbedienung und reduzierte Animationen sind Teil der Umsetzung; Browser- und Barrierefreiheitstests prüfen die generierten Seiten.
- Keine Cookies, Analytics, Werbung, Tracking-Pixel, Remote-Fonts oder eingebetteten Drittanbieter-Skripte.
- Story & content
- Interface
- Static build
- Operations
Technische Entscheidungen
- Ich habe mich für einen ruhigen, leserorientierten Aufbau entschieden, inspiriert von E-Book-Readern statt von einem dichten Portfolio-Dashboard.
- Mit Astro bleibt die Seite statisch: Inhalte werden beim Build erzeugt und brauchen zur Laufzeit keinen Anwendungsserver.
- Barrierefreiheit, responsive Darstellung und Reduced Motion gehören zum Design – nicht als nachträgliche Extras.
- Datenschutz beginnt für mich beim Weglassen: keine Tracker, keine Cookies und keine unnötigen Drittanbieter-Einbettungen.
Was nicht funktioniert hat
Die Seite hat bewusst kein CMS und kein Laufzeit-Backend. Wenn ich Inhalte ändere, bearbeite ich die Quelldaten im Repository und baue die Website neu. Das ist weniger bequem als ein visueller Editor, hält den Betrieb aber einfach und nachvollziehbar.
Ergebnis
llama23.com gibt meiner Geschichte einen zweisprachigen Ort: mit einer lesbaren Erzählung auf der Startseite und ausführlicheren Projektgeschichten dahinter. Ich kann zeigen, wie ich arbeite – nicht nur, welche Technologien ich kenne.
Was ich mitgenommen habe
Ich wollte keine lautere Portfolio-Seite. Ich wollte eine, auf der Menschen kurz bleiben, lesen und verstehen können, warum mich diese Arbeit interessiert.